Das Verbrechen des Wasserraubs („Nestlé Waters“)
Die Privatisierung eines Menschenrechts zur existenziellen Waffe
Der ehemalige Nestlé-Chef Peter Brabeck-Letmathe löste einst weltweite Empörung aus, als er in einem Interview sinngemäß erklärte, dass der Zugang zu Wasser kein öffentliches Menschenrecht sein sollte, sondern ein Lebensmittel mit einem Marktwert. Genau nach dieser mörderischen Doktrin agiert der Konzern weltweit. [1]
●Das Abpumpen im Katastrophengebiet: Nestlé kauft für lächerliche Cent-Beträge Schürfrechte für Grundwasserquellen – oft in Regionen, die unter akuter Dürre leiden (z. B. in Südafrika, Pakistan, Äthiopien oder Kalifornien). Dort pumpt der Konzern Millionen Liter Grundwasser ab, während die Brunnen der lokalen, armen Bevölkerung austrocknen und der ökologische Kollaps droht. [1, 2, 3, 4]
●Das zynische Geschäftsmodell: Das gestohlene Wasser filtert Nestlé billig, füllt es in Plastikflaschen und verkauft es unter Marken wie Pure Life oder Vittel für das Tausendfache des Preises genau an die Menschen zurück, denen man zuvor die Lebensgrundlage entzogen hat. [1, 2]
●Der 15-Jahre-Milliardenbetrug (Aktueller Justizstand): Im Zuge von Ermittlungen in Frankreich flog ein gigantischer krimineller Sumpf auf. Nestlé hatte über 15 Jahre lang kontaminiertes, mit Fäkalbakterien und Pestiziden verseuchtes Quellwasser klammheimlich illegal mit UV-Licht und Aktivkohlefiltern behandelt, um es weiterhin teuer als „natürliches Mineralwasser“ zu deklarieren. Um einem verheerenden Strafprozess wegen systematischen Verbraucherbetrugs im Wert von 3 Milliarden Euro zu entgehen, zahlte Nestlé eine Rekordstrafe von 2 Millionen Euro an die französische Justiz, um das Verfahren geräuschlos einzustellen.
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